Grundlagen des Umweltmanagements
Praktizierter Umweltschutz ist mehr als die Einhaltung ordnungsrechtlicher Pflichten. In den letzten Jahrzehnten ist er zu einem zentralen Anliegen geworden, zu dem alle gesellschaftlichen Gruppen ihren Beitrag leisten können und müssen.
Das Umweltmanagement dient zur Sicherung einer nachhaltigen Umweltverträglichkeit der betrieblichen Produkte und Prozesse einerseits und fördert umweltbewusstes Verhaltensweisen der Mitarbeiter andererseits.
Kunden fordern umweltbezogene Informationen über das Produkt und dessen Herstellung. Gibt es gefährliche Inhaltsstoffe? Wie hoch ist der Energieverbrauch? Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde die Normenfamilie der DIN EN ISO 14000 entwickelt. Die zugehörigen Normen legen unter anderem Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest, geben allgemeine Grundsätze zur Umweltkennzeichnung und stellen Rahmenbedingungen für Ökobilanzen auf.
Doch wo liegen die Vorteile des Umweltmanagements für Unternehmen?
Die Einführung eines Umweltmanagementsystems verschafft Rechts- und Nachweis
sicherheit. Zum einen bei der Einhaltung von Rechtsvorschriften und zum anderen gegenüber Kundenanforderungen.
Darüber hinaus hilft ein solches System, bewusst mit Ressourcen umzugehen und Kosten einzusparen. Durch Verhinderung und Minimierung von Emissionen (Lärm, Geruch, chemische Substanzen etc.) wird die Bonität gestärkt.
Außerdem werden Mitarbeiter durch Anerkennung ihrer Beiträge zum Umweltschutz und durch die Gewissheit für ein umweltbewusstes Unternehmen zu arbeiten, motiviert.
Jede Organisation, die die Einführung (oder Weiterführung) eines Umweltmanagement- Systems beabsichtigt, kann die DIN EN ISO 14000-Normen nutzen.
Dabei hat die 14001 die größte Bedeutung innerhalb der Normenfamilie und gibt, neben Anforderungen, eine Anleitung zur Anwendung.
Hier gelangen Sie zum Normenausschuss "Grundlagen des Umweltschutzes" (NAGUS).